Peinliche CDU-Affäre um ausgedachte Klausur Noten

Der Vorsitzende der CDU/NRW und Oppositionsführer im Landtag Armin Laschet hat offenbar eine Reihe von Klausuren, die er während seiner Dozententätigkeit an Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen schreiben ließ, verloren. Erschwerend kommt nun hinzu, dass er die Noten nach eigenen Angaben Rekonstruiert hat und Studenten bewertet wurden, die die Klausur gar nicht mitschrieben.

http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/armin-laschet-ministerin-svenja-schulze-prueft-noten-affaere-aid-1.5136369

Für die Landesregierung ist es natürlich ein gefundenes Fressen. Lässt sich doch auf diese Weise die gesamte Glaubwürdigkeit der CDU/NRW im Hinblick auf Vertrauenswürdigkeit, Zuverlässigkeit und seröser Anwalt einer leistungsorientierten Bildungspolitik in Frage stellen.

Es stellt sich also die Frage, wie geht die CDU und ihr Vorsitzender mit der Krise um. Es gilt hier, von vornherein das Heft der Aufklärung in der Hand zu behalten und den Sachverhalt in gänze aufzuklären. Entscheidend ist, dass die Kommunikation aus einem Guss erfolgt. Ein lapidares aussitzen oder sich lediglich „zerknirscht“ zeigen, reichen  nicht aus. Die CDU liefert dann auch in Zukunft eine breite Angriffsfläche, die viele Ansätze ihrer Politik, auch wenn sie nichts mit Bildungspolitik zu tun haben, von vornherein in einem fahlen Licht erscheinen lassen. Die Frage die sich stellt, ist die Partei und ihr Vorsitzender in der Lage, aus den Kommunikationsfehlern der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen und schnell und professionell zu handeln!

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