Peinliche CDU-Affäre um ausgedachte Klausur Noten

Der Vorsitzende der CDU/NRW und Oppositionsführer im Landtag Armin Laschet hat offenbar eine Reihe von Klausuren, die er während seiner Dozententätigkeit an Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen schreiben ließ, verloren. Erschwerend kommt nun hinzu, dass er die Noten nach eigenen Angaben Rekonstruiert hat und Studenten bewertet wurden, die die Klausur gar nicht mitschrieben.

http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/armin-laschet-ministerin-svenja-schulze-prueft-noten-affaere-aid-1.5136369

Für die Landesregierung ist es natürlich ein gefundenes Fressen. Lässt sich doch auf diese Weise die gesamte Glaubwürdigkeit der CDU/NRW im Hinblick auf Vertrauenswürdigkeit, Zuverlässigkeit und seröser Anwalt einer leistungsorientierten Bildungspolitik in Frage stellen.

Es stellt sich also die Frage, wie geht die CDU und ihr Vorsitzender mit der Krise um. Es gilt hier, von vornherein das Heft der Aufklärung in der Hand zu behalten und den Sachverhalt in gänze aufzuklären. Entscheidend ist, dass die Kommunikation aus einem Guss erfolgt. Ein lapidares aussitzen oder sich lediglich „zerknirscht“ zeigen, reichen  nicht aus. Die CDU liefert dann auch in Zukunft eine breite Angriffsfläche, die viele Ansätze ihrer Politik, auch wenn sie nichts mit Bildungspolitik zu tun haben, von vornherein in einem fahlen Licht erscheinen lassen. Die Frage die sich stellt, ist die Partei und ihr Vorsitzender in der Lage, aus den Kommunikationsfehlern der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen und schnell und professionell zu handeln!

Cyberangriffe als schwer zu kontrollierende Imagebedrohung!

Hackerangriffe auf Unternehmen der verschiedensten Branchen sind kein neues Phänomen. Im Gegenteil. Zunehmend lässt sich aber beobachten, dass eine solche Attacke zu einem massiven Reputationsschaden für das Unternehmen führen kann.
http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/cyber-krieg-die-groessten-hacker-angriffe-aller-zeiten/7814454.html?slp=false&p=3&a=false#image
http://www.zeit.de/digital/2014-10/hacker-angriff-is-botschaften
http://themen.t-online.de/news/hacker

Die Hacker Attacke auf Sony Pictures ist ein vorläufiger Höhepunkt. Der Verlust großer Datenmengen durch Telekommunikationsunternehmen, Onlineshops und der Zugriff durch Geheimdienste durch eine zum Teil fahrlässige Speicherung vertraulicher Daten auf Servern in unsicheren Staaten verunsichern zunehmend die Verbraucher.
Wer vertraut seine persönlichen Daten einem Unternehmen an, wenn man sich nicht sicher sein kann, dass diese dort auch sicher sind!? Eine hundertprozentige technische Sicherheit wird es natürlich niemals geben. Die Frage ist aber, wie gehen betroffene Unternehmen kommunikativ mit diesen Risiken um?
Aufgrund der schwierig zu vermittelnden technischen Hintergründe, sollte hier schon im Vorfeld noch intensiver Krisenszenarien entwickelt werden und die Zuständigkeiten klar geregelt sein. Das erfährt vor allem deswegen schon eine Brisanz, als dass bei einer Kaperung der Website, dieser Kanal zur Kommunikation möglicherweise nicht mehr offen steht. Im Gegenteil! Möglicherweise werden hier auch bewusst Falschmeldungen durch den Angreifer verbreitet. Die Vorbereitung alternativer Kommunikationskanäle ist hier von entscheidender Bedeutung.

Alles in Allem zeigt sich, dass neben den klassischen Krisen in Unternehmen, die „Cyberkrise“ eine relativ neue und noch unterschätzte Krise darstellt auf die sich Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen vorbereiten müssen und Ihre Kommunikationsprozesse speziell auch auf diese besondere Art der Krise anpassen müssen.